Internetfernsehen im Vergleich

Über Fernsehen via Internet wird immer mehr gesprochen. Doch was ist Internetfernsehen überhaupt? Beim Internetfernsehen geht es um die Übertragung digitaler Bilder und Videos. Die Übertragungseinheit ist das Internet. Die Steuerung erfolgt durch IP-Protokoll.

Das Internet Protocol (IP)ist ein Netzwerkprotokoll. Dieses Netzwerkprotokoll legt die Bestimmungen für den Datenaustausch in einem solchen Netzwerk fest. Die Informationsausgabe kann über Personal Computer, Fernsehgeräte oder andere Ausgabemedien erfolgen. Bilder aus dem Fernsehen können über eine Vielzahl von Pfaden übertragen werden.

Anbieter von Internetfernsehen im Vergleich

Das Internetfernsehen kann man gegenwärtig auf zwei verschiedene Arten realisieren. Die althergebrachte Form ist die, dass die klassischen Kabelnetzbetreiber ihr “altes“ Rundfunkangebot um digitales Fernsehen erweitern. Außerdem bieten die Kabelnetzbetreiber, einen Internetzugang und Telefon über Kabel-DSL an. Dann gibt es auf der anderen Seite die herkömmlichen Provider. Sie integrieren zunehmend „Video on Demand“ in ihre Internetzugänge.

Video on Demand, VoD, besagt nichts anderes, als dass man selbst bestimmen kann, was man zu welcher Uhrzeit sehen will. In der Anwendung bedeutet das natürlich, dass man kein einheitliches Fernsehprogramm mehr hat. Ferner sind die ´zig unterschiedlichen Tarife kompliziert. Meist ist sich ein User nicht ganz sicher, was zu dem gewählten Paket dazugehört. Der Tarifdschungel ist meist recht verwirren.

Maxdome

Bei Maxdome haben Sie die Möglichkeit eine Reihe von Filmen an zu sehen. Der Service kostet momentan 9,99 – 14,99 Euro im Monat, je nach Paket. Das Angebot umfasst, Serien, Filme, Dokus und auch Filme in englischer Originalfassung. Einige Kinofilme können auch durch eine Vorschau kennengelernt werden.

Interessant könnte sein, dass der Provider 1und1 Neukunden ein besonders günstiges Angebot zur Begrüßung bietet. Eine 16 MBit Flatrate mit Telefonflat erhält man schon für 29,99 Euro im Monat. Neukunden müssen sogar nur19,99 Euro monatlich in den ersten sechs Monaten bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren zahlen. Mit dem 3DSL Anschluss erhält man zudem auch Zugriff auf die Maxdome Video on Demand Sammlung. In dem Archiv können zahlreiche Filme und TV-Fabrikationen gegen Bezahlung angeschaut werden. Einhundert Filme erhält man kostenlos.

Nachteilig ist nur, dass sich in dieser Sammlung meist die nicht so interessanten Eigenproduktionen von Sat1 und ProSieben befinden. Hörfunk Angebote bietet 1und1 nicht an. Um 3DSL buchen zu können, benötigt man einen Telekom Festnetzanschluss. Die Qualität der Maxdome-Angebote muss man gesondert betrachten. Die Auflösung erreicht nicht das PAL-Format. Negativ ist des Weiteren, dass für den Fernsehanschluss nur analoge Anschlüsse zur Verfügung stehen. Digitalen Surroundsound steht nicht zur Verfügung.

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom streamt, d.h. die Daten müssen nicht komplett übertragen worden sein bevor sie angezeigt bzw. abgespielt werden können sondern ein ständiger Datenstrom sorgt dafür sorgt, dass die Daten übertragen werden. und gleichzeitig kann ein Teil der Daten reicht bereits aus, um die Wiedergabe zu ermöglichen. Die verbleibenden Rückstände werden kontinuierlich übertragen (gestreamt), bis auch die verbleibenden Daten zum Nutzer übertragen sind.

Verbesserungswürdig ist bei Telekom, dass es keinen anderen Anbieter mit einer solch fast verwirrenden Tarifvielfalt gibt. Die Telekom hat kein Komplettpaket. Vielmehr muss man sich unter mehreren einzelnen Tarifen entscheiden. Diese Tarife müssen zusammenstellt werden. Je nach gewähltem Tarif kann man dann unbegrenzt telefonieren und/oder surfen.

Das Angebot der Telekom ist recht teuer. Die Tarifkosten liegen zwischen 19,90 und 39,90 Euro pro Monat. DSL und Telefon Flatrate sind in diesem Preis beinhaltet. Voraussetzung ist ein Telekom-Telefonanschluss für 15,99 Euro monatlich. Die Hardwarekosten belaufen sich auf 99,95 Euro plus 9,99 Euro Versandkosten. Zum Einrichtungspreis ist zu sagen, dass T-Home kostenlos ist und für den Telekom-Telefonanschluss muss man 59,95 Euro bezahlen. Vertragslaufzeit ist 12 Monate. Man muss mit einer finanziellen Gesamtbelastung von monatlich zwischen 60,79 und 100,88 Euro rechnen.

Hansenet / Alice DSL

Bei Alice werden mit der Option „homeTV“ werden die „Alice DSL“-Tarife zum echten TriplePlay. TriplePlay (dreifaches Spiel) steht für das Anbieten der Dienste Fernsehen, Video-on-Demand, IPTelefonie und Internet. Rundfunkinhalte und VoD-Filme werden angeboten. Diese Dienste werden über die DSL-Leitung geschickt.

Der User kann für einen Zusatzpreis von 9,90 Euro 60 frei zugängliche TV Kanäle ferner Bemächtigung für das gebührenpflichtige VoD-Archiv buchen. Man benötigt ein analoges Zeichen, damit der Anschluss an den Fernseher gelingt. Hansenet verzichtet auf eine Mindestvertragslaufzeit. Eine Kündigung des Vertrages kann immer binnen vier Wochen zum Monatsende aufgelöst werden.

Die Kosten dieses Tarifes belaufen sich auf 39,90 Euro / 49,90 Deluxe. Hardwarekosten fallen nicht an. Auch der Einrichtungspreis ist momentan kostenlos. Beim homeTV betragen die Kosten 49,90 Euro. Bis zum 31.12. fallen keine Anschlussgebühren an. Drei Monate danach muss der User keine Grundgebühr für homeTV bezahlen. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich auf einen Monat. Im Monat muss man einen Gesamtbetrag von 49,80/ 59,80 Euro bezahlen.

Die Kabelnetzbetreiber

In Deutschland nennen 13 Millionen Haushalte einen Kabelanschluss ihr Eigen. Ein Kabelanschluss ist die Basis für das Internet aus dem Fernsehanschluss. Dieses Netz hat eine etwas größere Reichweite. Die Kabelnetzbetreiber kennen sich in Punkto Fernsehen schon sehr gut aus. Schon seit Jahrzehnten werden Fernsehinhalte über das Kabelnetz gesendet.

Früher war Betreiber des Kabelnetzes die Deutsche Telekom. Heute wird das Kabel von folgenden vier Unternehmen betrieben: Ish, iesy, Kabel BW und Kabel Deutschland. Das Fernsehen wird im Kabel entweder analog oder als digitales DVB-C gesendet.

ish / iesy

Das Angebot von den zwei Kabelnetzbetreiber ish / iesy sind identisch. Internet- und Telefonflatrate sowie Kabelanschluss erhält man ab 35 Euro. Fernsehen ist im Preis für die Kabelgrundgebühr eingeschlossen. Das Digitalpaket „tividi Family“ erhält man, wenn man 20 Euro mehr bezahlt. Dazu gibt es einen Leihreceiver und original alle Bundesligaspiele mit „arena.tv“. 40 freie und 20 PayTV-Sender sind digital eingebaut. Die Bemächtigung auf das „arrivo“-VoD-System ist gleichfalls garantiert. Die Bandbreite beträgt sechs MBit.

Die Tarifkosten betragen 35 Euro. Voraussetzung für diesen Tarif ist ein Kabelanschluss, der 14,50 Euro im Monat kostet. Die Vertragslaufzeit ist 12 Monate lang. Der monatliche Gesamtbetrag beträgt 49,50 incl. Anschluss.

Kabel Deutschland

Der größte Teil des Kabelnetzes wird von Kabel Deutschland betrieben. Internet, Fernsehen und Telefon gibt es bei Kabel aus einer Hand.

Das Angebot bei KabelDeutschland umfasst unterschiedliche Bestandteile. So ist in jedem Paket ein Receiver inklusive. In den Paketen (von 10.90 – 29,90€ je nachdem ob bereits ein TV Anschluss vorhanden ist) sind unterschiedliche viele TV Kanäle, Movie Kanäle und co. beinhaltet.

Kabel BW

Alle drei Dienstbarkeiten werden vom baden-württembergischen Regionalversorger Kabel BW angeboten. 39,90 Euro beträgt zurzeit eine sechs MBit-Flatrate. Will man noch mehr Sender als die freien analogen oder digitalen Programme haben, kann man das „Kabel Digital Home“-Paket für 12,90 Euro inklusive Receiver dazubuchen. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Der monatlicher Gesamtbetrag beläuft sich auf 54,40 Euro.

3. Fazit zum Angebot an TV und Internet TV

In der TV-Sparte haben die Kabelbetreiber die Nase weit vorne. Die Auswahl der Programme ist hier am beträchtlichsten und durch die hohe Bandbreite ist die Qualität außerordentlich gut. Die Anbieter von Kabelfernsehen haben deshalb einen Vorsprung. Doch wie sich der User entscheidet, richtet sich nach den eigenen Neigungen. Aber auch die Verfügbarkeit der Dienste schränkt die Auswahl schon mal ein, da nicht alle Vorschläge auch allerorts verfügbar sind.

Weder das Kabelnetz noch DSL ist flächendeckend ausgebaut. Die modernsten Tarife bleiben den größeren Städten vorbehalten, weil nur dort der Ausbau der Dienste schon so fortgeschritten ist. Deshalb sind etliche Personen nach wie vor an den gewohnten Telefonanschluss bzw. die Satellitenschüssel gebunden.

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